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St. Englmar 
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Das Jahr 2014 in der Gemeinde Sankt Englmar

 


Die Sanierung von Gemeindeverbindungsstraßen im Bereich Grün, Zellwies, Münchszell und Maibrunn sowie die Investitionen zugunsten der Feuerwehren waren die Schwerpunkte der Gemeinde im zu Ende gehenden Jahr. In Sankt Englmar steht das Feuerwehrgerätehaus vor der Fertigstellung. Hier ging ebenso ein langgehegter Wunsch in Erfüllung wie in Rettenbach. Die dortige Feuerwehr nahm im Sommer ein neues Löschfahrzeug in Empfang.
Die Eröffnung einer Ladestation für Elektrofahrzeuge war eine weitere wichtige Maßnahme, ebenso die Sanierung der Wasserhochbehälter und der Ausbau des Franziskuswegs.



Als positiv konnte Bürgermeister Anton Piermeier in seiner Rückschau vermelden, dass die Gemeinde selbst wieder keine Darlehensaufnahme benötigte und die Verschuldung weiter abgebaut werden konnte.
Dass der denkmalgeschützte alte Pfarrhof, bis vor kurzem noch großes Sorgenkind, innerhalb weniger Monate durch vorbildliche private Initiative zu einem Vorzeigeobjekt mit Zukunft geworden ist, ist mit die beste Nachricht in 2014, so Piermeier.


Beim Tourismus könne sich die Mehrzahl der Betriebe über einen Zuwachs an Übernachtungen freuen. Jedoch musste man schmerzlich den ausgefallenen Winter verkraften. Die in der Region einzigartigen Freizeiteinrichtungen sorgen stets für Begeisterung bei den Gästen und sind Besuchermagneten. Die Einführung der Erlebnis Plus Card soll die Urlaubsregion Sankt Englmar bei den Erholungssuchenden noch attraktiver machen. Sehr erfreulich war die Auszeichnung für das Hotel Reinerhof mit vier Sternen durch Ministerin Ilse Aigner.


Xaver Six wurde für seine Verdienste mit der kommunalen Verdienstmedaille durch den Regierungspräsidenten ausgezeichnet.
Das Nierenzentrum feierte das 30-jährige Bestehen in Sankt Englmar. Ebenso lange war Dr. Paul Buczowsky dessen ärztlicher Leiter.

Ein Hingucker war das „Englmarer Sunnkäferl“, das die Freizeitangebote im Bergdorf ideal verbindet, so dass das Auto stehen bleiben konnte.

Über weitere private Investitionen kann man sich freuen, wie über das derzeit im Entstehen befindliche Ferienhausgebiet am Hirschensteinweg oder das in Süddeutschland einzigartige Angebot  am Waldwipfelweg. Die Sommerrodelbahn in Grün wurde wieder um einige Attraktionen, die Neuheiten rund um den Aussichtsturm, erweitert. Diese werden begeistert angenommen.

Für Auftrieb sollte auch der aktuell schöne Winter sorgen. Auch dank der Schneekanonen ist der Skibetrieb vom Pröller über Grün-Maibrunn, Predigtstuhl bis zum Kapellenberg gesichert, auch der Rodelspaß im Kurpark.

Die Vereine hätten attraktive Veranstaltungen auf die Beine gestellt, sei es im Bereich des Sports oder gesellschaftlich, lobte Anton Piermeier, der an den Berglauf, die Mountainbike-Woche und die Kneipp-Gesundheitswoche erinnerte.
Sie sorgten damit für Belebung und für wichtige Unterstützung der Gemeinde, letztendlich für Lebensqualität.
Bürgermeister Piermeier sprach allen Aktiven in den Vereinen Dank aus für das Engagement das ganze Jahr über.

Höhepunkte gab es auch im kirchlichen Leben, voran das Englmarisuchen, bei dem wie von alters her die Bergmesse zelebriert wurde, hinterließ bleibende Eindrücke.

Die Schulfamilie, zu der Perasdorf gehört, feierte ein glanzvolles Geburtstagsfest zum 50-jährigen Bestehen des Schulhauses. Die Grundschüler machten sich zuletzt fit für den Winter bei einer Gesundheitswoche.

In der Vorschau sind bedeutende Projekte zu nennen: Das Feuerwehrgerätehaus ist fertigzustellen. Die Feuerwehr Sankt Englmar benötige ferner ein neues Löschfahrzeug.
In die Abwasserbeseitigung wird wieder zu investieren sein. Der letzte Abschnitt Hilm stehe vor der Fertigstellung. Auch eine zentrale Wasserversorgung für Hilm wird zeitgleich verwirklicht, so der Bürgermeister.
Viele Straßen weisen Bauschäden auf. Mit Sanierungen wolle man 2015 in Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung weiter machen. Das Loipensystem werde ausgebaut und am Predigtstuhl soll ein Erholungswald mit Naturlehrpfad entstehen, so Anton Piermeier, der in der Jahresabschlusssitzung des Gemeinderats Dank für konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen aussprach, verbunden mit der Hoffnung auf ein gutes neues Jahr für die gesamte Bevölkerung.