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Gemeindeverwaltung
St. Englmar 
Rathausstraße 6
94379 St. Englmar
Tel. 09965 8403-0
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Sankt Englmar

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.

 

Sankt Englmar ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Straubing - Bogen.

Der staatlich anerkannte Luftkurort ist auch ein bekanntes Wintersportgebiet.

 

Geografie:

Sankt Englmar liegt in der Region Donau-Wald im Bayerischen Wald.

Es existieren neben Sankt Englmar noch zwei weitere Kirchdörfer  in der Gemeinde,

Klinglbach und Rettenbach.

 

Weitere Weiler und Einöden sind:

  • Ahornwies
  • Glashütt
  • Großwies
  • Grün
  • Grünmühl
  • Haidberg
  • Hilm
  • Hinterwies
  • Hof
  • Hüglhof
  • Klingldorf
  • Kolmberg
  • Loderwinkl
  • Maibrunn
  • Meinstorf
  • Mitterberg
  • Münchszell
  • Oberhaag
  • Prellerhaus
  • Reisach
  • Sankt Egidi
  • Staudenau
  • Unterhaag
  • Zellwies
  • Markbuchen

Geschichte:

Der Name des Ortes geht der Überlieferung nach auf den Einsiedler Engelmarus zurück, der im Winter des Jahres 1100 von seinem Diener erschlagen wurde. Engelmarus wurde 1188 seilig gesprochen, und nach Errichtung einer Pfarrei 1296 entwickelte sich Sankt Englmar zum Wallfahrtsort. Bis heute wird der Brauch des Englmari-Suchens am Pfingstmontag gepflegt.

Sankt Englmar gehörte zum Rentamt Straubing und zum Landgericht Mitterfels des Kurfürstentums Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

In den 1970er Jahren baute man den Ort zum Wintersportzentrum aus. Im November 1973 wurde in über 900 m Höhe auf 52.000 m2 Fläche ein 440 Appartements mit 1150 Betten umfassender Ferienpark mit zahlreichen Hotels, Ladenpassagen und Sportanlagen eröffnet. 1980 bot die Gemeinde eine Kapazität von 3123 Betten und zählte 486.949 Übernachtungen.

  • Die 1656 auf den Mauern des spätgotischen Chores eines abgebrannten Vorgängerbaues errichtete Pfarrkirche St. Engelmar erhielt ihren heutigen Turm 1892, das Kirchenschiff wurde 1901 vergrößert. Im Hochaltar aus der Mitte des 17. Jahrhunders befinden sich seit 1717 in einem Glasschrein die Reliquien des hl. Englmar. Unter der Orgelempore stellen sechs Ölgemälde von 1656 das Leben des Heiligen dar.
  • Die Kapelle St. Leonhard am südwestlichen Ortsrand ist ein 1480 geweihter spätgotischer Bau und damit das älteste Bauwerk des Ortes. Es wurde zur Zeit des Barock verändert. Empore und Deckenstuck stammen aus dem 18. Jahrhundert. Votivtafeln aus dem 18. und 19. Jahrhundert zeigen die frühere Bedeutung als Wallfahrtskirche.
  • Das Englmarisuchen findet am Pfingstmontag statt. Dabei wird der durch eine Holzfigur dargestellte Leichnam des hl. Englmar gesucht.

Tourismus:

Derzeit wird unter dem Titel "Urlaubsregion Sankt Englmar" gemeinsam mit den Gemeinden Haibach, Mitterfels, Neukirchen, Konzell, Perasdorf, Rattenberg und Schwarzach um Gäste geworben.

 

Die Gemeinde Sankt Englmar ist Teil der >> ILE nord 23. Hier geht's weiter zu dem Präventionsprogramm FIZ (Fit in die Zukunft)